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29.04.26

ROSE: Filmbesprechung

Historien-Drama ROSE mit Berlinale-Gewinnerin Sandra Hüller! 
 

Plakat

In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat (Sandra Hüller) in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen. Doch um seine Ziele zu erreichen, wird er auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich...

Brillant: Sandra Hüller mit dem Silbernen Bären 
als Beste Hauptdarstellerin auf der Berlinale 2026

Mehr Infos nach dem Jump Break!

Markus Schleinzer intensives Drama um Selbstbestimmung im 17. Jahrhundert erzählt von einer Frau, die sich als Mann ausgibt, um in einem abgelegenen Dorf nach dem Dreißigjährigen Krieg ein neues Leben zu beginnen. Kein Held, keine Heldin - nur jemand, der sich durchsetzt, weil sie es als Frau so nicht könnte. In Schwarzweiß gedreht, mit einer brillanten Sandra Hüller im Zentrum - dafür wurde sie mit dem Silbernen Bähren als beste Hauptdartsellerin ausgezeichnet! Spartanisches Setting, minimalistische Handlung und auf den Kernpunkt reduziertes, intensives und messerscharfes Spiel von Hüller, auch immer wieder in Großaufnahmen, tragen den aus dem Off erzählten Film mühelos. Und er hallt lange nach.

Ab 30.4.2026 im Kino!


Trailer: 
ROSE


 

Quelle/Rechte: Piffl

 

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