Gesellschaftspolitisches Drama MADE IN EU
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| Plakat |
Iva (Gergana Pletnyova) arbeitet in einer Textilfabrik im ländlichen Bulgarien, wo sie täglich „Made in EU“-Etiketten in Kleidung näht, während sie selbst kaum über die Runden kommt. Seit Wochen leidet sie an einer mysteriösen Krankheit, doch ihr Wunsch nach einer Krankschreibung bleibt ungehört. Als schließlich ein positiver Covid-Test bestätigt, dass Iva der erste offiziell registrierte Fall ihrer Kleinstadt ist, entfesselt sich eine Welle der Angst, Gerüchte und Schuldzuweisungen. Obwohl Iva ihre Heimatstadt seit Jahren nicht verlassen hat, wird sie zur Zielscheibe kollektiver Panik. Ihr Arbeitgeber, Kolleg:innen, Nachbar:innen – selbst ihr eigener Sohn beginnen, sich von ihr abzuwenden. Je mehr Menschen an der Krankheit sterben, desto stärker wird sie öffentlich an den Pranger gestellt...
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| IVA bei der Teperatur-Kontrolle |
Mehr Infos nach dem Jump Break!
MADE IN EU wurde von wahren Begebenheiten inspiriert, die sich im März 2020 in der Bekleidungsfabrik Miziya in Pleven ereigneten. Der Film ist ein intensives und aufwühlendes Sozialdrama über eine Fau, die als "Patientin Null" nicht nur am Virus erkrank und gebrandmarkt wird, sondern am System zerbricht. Schonungslos werden auch die katastrophalen Arbeitsbedingungen in Europas Textilindustrie offen gelegt. MADE IN EU iwill nicht nur ein Pandemie-Drama sein, sondern auch eine scharfe Konsumkritik und ein eindringlicher Appell an unser gesellschaftliches Miteinander. Nicht uninteressant.
Ab 19.2.2026 im Kino!
Trailer: MADE IN EU
Quelle/Rechte: Jip


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